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Patienteninformation Datenschutz

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen.

Im Rahmen Ihrer Behandlung bzw. der Inanspruchnahme unserer Leistungen verarbeiten wir personenbezogene Daten, insbesondere Gesundheitsdaten. Der verantwortungsvolle Umgang mit diesen sensiblen Informationen hat für uns höchste Priorität.

Gemäß den Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) informieren wir Sie nachfolgend transparent darüber,

    • welche personenbezogenen Daten wir verarbeiten,
    • zu welchen Zwecken dies erfolgt,
    • auf welcher rechtlichen Grundlage die Verarbeitung beruht und
    • welche Rechte Ihnen als betroffene Person zustehen.

Die folgenden Informationen geben Ihnen einen umfassenden Überblick über die Datenverarbeitung in unserer Praxis.

Datenverarbeitung im Rahmen physiotherapeutischer Leistungen

Wir verarbeiten personenbezogene Daten von Patienten sowie – soweit erforderlich – von weiteren betroffenen Personen (z. B. Erziehungsberechtigten oder Interessenten), um physiotherapeutische Behandlungen vorzubereiten, durchzuführen, zu dokumentieren und abzurechnen.

Art und Umfang der Datenverarbeitung

Der Umfang der Datenverarbeitung richtet sich nach Art und Inhalt der jeweiligen physiotherapeutischen Leistung.

Dabei verarbeiten wir insbesondere:

      • Stammdaten (z. B. Name, Anschrift, Geburtsdatum),
      • Kontaktdaten (z. B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse),
      • Termin- und Behandlungsdaten,
      • Dokumentationen zu physiotherapeutischen Befunden und Behandlungsverläufen,
      • ärztliche Verordnungen und Heilmittelrezepte,
      • Abrechnungs- und Kostenträgerdaten.

Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt zur Durchführung des Behandlungsverhältnisses oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen gemäß
Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – Verarbeitung zur Vertragserfüllung oder Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen.

Soweit im Rahmen physiotherapeutischer Leistungen besondere Kategorien personenbezogener Daten (insbesondere Gesundheitsdaten im Sinne von
Art. 9 Abs. 1 DSGVO – Verbot der Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, z. B. Gesundheitsdaten, Religionszugehörigkeit oder biometrische Daten
verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage von
Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO – Verarbeitung für Zwecke der Gesundheitsvorsorge, medizinischen Diagnostik oder Behandlung im Gesundheitsbereich
i. V. m.
Art. 9 Abs. 3 DSGVO – Verarbeitung durch Fachpersonal, das einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegt
sowie ergänzend
§ 22 Abs. 1 Nr. 1 b BDSG – Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit.

Eine Verarbeitung auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß
Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO – Ausnahme vom Verarbeitungsverbot bei ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person
erfolgt nur, soweit dies gesetzlich erforderlich ist oder freiwillige Zusatzleistungen bzw. freiwillige Datenübermittlungen betroffen sind.

Empfänger der Daten

Personenbezogene Daten werden nur übermittelt, soweit dies für die physiotherapeutische Behandlung, Abrechnung oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist.

Empfänger können insbesondere sein:

      • verordnende oder mitbehandelnde Ärzte,
      • Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und sonstige Kostenträger,
      • Abrechnungsstellen im Gesundheitswesen,
      • weitere medizinische Fachpersonen, sofern dies für die Behandlung erforderlich ist,
      • IT- und Softwaredienstleister im Rahmen von Auftragsverarbeitungen gemäß
        Art. 28 DSGVO – Regelungen zur Auftragsverarbeitung durch externe Dienstleister.

Die Weitergabe erfolgt auf Grundlage von
Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – Verarbeitung zur Vertragserfüllung oder Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen
i. V. m.
Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO – Verarbeitung für Zwecke der Gesundheitsvorsorge, medizinischen Diagnostik oder Behandlung im Gesundheitsbereich
oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen gemäß
Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO – Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung.

Aufbewahrung und Löschung

Patientenakten und Behandlungsdokumentationen werden nur so lange gespeichert, wie dies zur Erfüllung unserer medizinischen, vertraglichen und gesetzlichen Pflichten erforderlich ist.

Für physiotherapeutische Praxen gelten insbesondere folgende Aufbewahrungsfristen:

      • Behandlungsdokumentationen: regelmäßig mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung,
      • Abrechnungs- und steuerrelevante Unterlagen: 10 Jahre gemäß steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften.

Nach Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungsfristen werden die Daten gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Interessen entgegenstehen.